Sascha & Claudia Schröder – Taliel, Erwachen (1)


Taliel – Erwachen

2013

Inhalt:
Cathryne Bennett ist Schülerin einer Privatschule in London. Aber sie kommt mit dem Leistungsdruck nicht klar. Auch die Tatsache, dass sie niemanden hat, mit dem sie reden kann, nagt an ihr.
Das ändert sich erst, als zwei neue Schülerinnen in ihre Klasse kommen. Die beiden sind so verschieden wie Tag und Nacht, doch beide geben Cathryne das Gefühl, endlich wieder Freunde zu haben. Aber eine von ihnen treibt ein falsches Spiel, während die andere ihr hilft, ihre wahre Bestimmung zu finden und zu erfüllen

Meine Meinung:
Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, war ich sofort neugierig welche Bestimmung Cathryne erfüllen muss und ob sie, wie man direkt durch das Cover vermutet, ein Engel ist oder wird.

Schön fand ich auch das Zitat von Luciano De Crescenzo direkt zu Anfang des Buches und hoffte auf eine zarte Liebesgeschichte innerhalb der Geschichte.

Taliel wurde von den Autoren aus zwei Sichten geschrieben.
Die eine ist aus der Sicht von Cathryne und wie sie sich fühlt, nachdem sie dem Wunsch ihrer Mutter nachgibt und auf eine Privatschule geht. Dort wird sie von den Mitschülern gemieden.
Doch kurz drauf kommen zwei Lichtblicke in Cathrynes Klasse. Stella und Lily.
Beide möchten mit Cathryne Freundschaft schließen und man fragt sich umgehend, warum gerade die beiden an der eigentlichen Außenseiterin so viel Interesse haben.
Ob es nur daran liegt, dass sie selbst neu an der Schule sind?

Die andere Sicht wird aus der einer Art Kommandozentrale (so würde ich es beschreiben) geschrieben. Ein Mädchen meldet sich freiwillig zu einer Operation. Die Gegenseite, die man selbst noch nicht kennt, schickt ebenfalls jemanden um die Zielperson auf ihre Seite zu ziehen.
Das Einzige was man definitiv weiß und versteht ist, diese besagte Zielperson ist Cathryne und die beiden Mädchen sind anscheinend Stella und Lily.
Doch was diese beiden Seiten von Cathryne wollen, erfährt man erst später.

Ungefähr ab der Mitte des Buches führen die beiden Sichtweisen langsam zusammen und nun wird auch Vorhaben von Gut und Böse erläutert. Ebenso wird Cathrynes Bestimmung endlich erwähnt und die erahnte Liebesgeschichte wird angedeutet.

Die beiden Sichtweisen haben mich manches Mal aus der Geschichte geworfen.
Wenn ich mich langsam in Cathrynes Gefühle versetzt hatte und mit ihr die Entscheidungen treffen wollte, wurde man durch die andere Sichtweise wieder von ihr getrennt. Dieses ganze Kommandozentralegehabe hat mich zu sehr an irgendwelche Actionfilme, als an Fantasy denken lassen.

Auch fand ich die Charakteren nicht so genau und liebevoll beschrieben. Ich hatte selten ein Gesicht vor Augen und konnte nur schwer eine Beziehung zu den Charakteren oder gar der Protagonisten aufbauen. Zum Beispiel Melissa, Cathrynes Mutter. Das Einzige was mir in Erinnerung geblieben ist, ist die Tatsache, dass sie ihrer Tochter nicht richtig zuhört, egal wie beunruhigend die Dinge sind, die ihr Cathryne erzählt, aber über ihr Aussehen, könnte ich jetzt nichts wiedergeben. Dasselbe auch bei Cathryne. Ganz am Anfang, als der erste Geist auftaucht erfährt man folgendes:
S. 18
[...] Ihr Haar war schwarz, zerzaust und etwas kürzer als Cathrynes braune Haare.[...]
Nun wusste man: Cathryne hat braune Haare, aber wie lang wird nicht erwähnt. Ich lernte zwei Charaktere kennen, aber konnte nicht genau sagen, wie ihre Frisuren aussahen.
Es fehlten so beschreibende Sätze wie “… die schulterlangen braunen Locken, die ihr schmales Gesicht mit den hohen Wangenknochen betonten…” oder ähnlichem.

Das Charakterverzeichnis half einem etwas mehr über die jeweilige Charaktere zu erfahren und vor allem den Überblick zu behalten. Sehr schöne Idee.

Der Schreibstil war manches Mal etwas holprig für mich, aber das tat der Geschichte keinen Abbruch. Diese fand ich nämlich sehr ansprechend. Zwar habe ich auch hier ein paar mehr Details vermisst, aber die offenen Fragen, mit denen ich auf der letzten Seite zurückgelassen wurde, werden bestimmt im nächsten Band beantwortet.

Fazit:
Eine tolle Idee, die zu einem schönem Engelroman mit Luft nach oben, niedergeschrieben wurde.

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Ulrich Maske, Silke Brix – Ein Sommernachtstraum


 Mehr Informationen zum Buch findet ihr HIER!

Inhalt:
Shakespeare für Klein und GroßDer Elfenkönig Oberon und seine Königin Titania leben mit ihrem Gefolge, den kleinen Zauberwesen, im Wald vor Athen. Auch der Hofnarr Puck ist unter ihnen und hat größte Freude daran, Schabernack zu treiben. Mit dem Saft der veilchenblauen Liebesblume verzaubert er den jungen Athener Lysander. Dieser verliebt sich darauf Hals über Kopf in Helena, schlägt sein Herz doch in Wahrheit für Hermia. Ein Verwirrspiel sondergleichen nimmt seinen Lauf.

Mit einer Neuerzählung des Sommernachtstraums von Shakespeare entführen Ulrich Maske und Silke Brix in die zauberhafte Welt der Feen. Viele großflächige und fantasiereiche Illustrationen regen zum Träumen an.

Meine Meinung:
Wer kennt es nicht? “Ein Sommernachtstraum” von William Shakespeare. Es wurde schon für so viele Geschichten über und mit Feen, Elfen, usw. genutzt, dass man sich an die eigentliche Geschichte kaum erinnern kann. Umso schöner finde ich es, dass es dieses Buch nun für Groß und vor allem die Kleinen gibt.

Mit schönen Illustrationen wird das Geschehen rund um Hermia, Helena, Demetrius und natürlich nicht zu vergessenen Puck liebevoll erzählt.
Wobei ich ein kleines Manko an die Schrift äußern möchte. Die fand ich manches Mal sehr erschlagend, wenn viel Text auf einer Seite stand.

In “Ein Sommernachtstraum” geht es um heimliche Liebe, Verrat und Intrigen. Dafür das die Geschichte eigentlich recht kompliziert ist, wurde sie für die Kleinen wirklich gut umgeschrieben. Sie ist richtig spannend und man behält den Überblick, wer in wen wirklich verliebt ist und wer aber wen heiraten soll.

Im Walde vor Athen leben die Elfen, doch da ist der Alltag auch nicht einfacher. Oberon und Titania, die Herrscher des kleinen Volkes sind zwar verheiratet, streiten jedoch sehr oft und leben daher getrennt.
Da Oberon Titania einen Streich spielen möchte, beauftragt er den Elf Puck, auch bekannt als Robin Goodfellow, eine bestimmte Blume zu holen, die einst von Cupidos Pfeil getroffen wurde. Der Nektar dieser Blume bewirkt, dass derjenige dessen Augen man beträufelt sich in die “Person” verliebt, die er nach dem öffnen der Augen sieht.

Während Puck unterwegs ist, tauchen Demetrius, Lysander der Hermia sucht, und Helena, die Demetrius gefolgt ist, im Wald auf. Als Oberon den Streit der beiden beobachtet gibt er Puck den Auftrag auch dem Mann den Nektar auf die Augen zu träufeln. Doch statt Demetius, muss Lysander dran glauben.

Und ab da nimmt das Unheil seinen Lauf.

Doch auch dann bleibt die Geschichte für Kinder sehr übersichtlich
und man freut sich auf das Ende, als alle wirklich glücklich miteinander sind.
Selbst Oberon und Titania.

Dieses Buch hätte ich damals in der Schule sehr gut gebrauchen können.
Nun gerät es hoffentlich in unserer “Generation der Schulkinder” nicht mehr in Vergessenenheit. Es wäre schade um den Sommernachtstraum.

Fazit:
Ein Sommernachtstraum wie er nicht besser für Kinder gestaltet werden könnte.
Ich habe mich sehr gefreut es lesen zu dürfen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

Blogg dein Buch

und den

JUMBO Verlag

für dieses Rezensionsexemplar!

 

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Paule macht Geschichten am 15.04.2014


Am Dienstag, den 15.04.2014 findet von 16.00-16.40 Uhr unsere Kinderveranstaltung “Paule macht Geschichten” statt.

Wir lesen vor aus ”Frohe Ostern, Pauli” von Brigitte Weninger und basteln etwas schönes für Ostern mit euch.

Der Eintritt ist kostenlos, aber um telefonische Anmeldung unter Tel. 02271/89-380 wird gebeten.

Kurzbeschreibung des Buches:

Es herrscht Aufregung bei Familie Kaninchen. Sie haben gehört, dass im Wald ein Hase wohnen soll, der an Ostern jedem Kind farbige Eier und kleine Geschenke bringt. Pauli und seine Geschwister machen sich sofort auf die Suche, aber der Osterhase ist nirgends zu finden. Die Kaninchenkinder sind enttäuscht. Doch dann hat Pauli eine wunderbare Idee – und am Ostermorgen erleben Pauli und seine Familie eine Riesenüberraschung!
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Premierenlesung “Anpfiff Dritte Halbzeit”


Was zählt mehr: Loyalität oder Liebe?

Heike Schulz stellt am Freitag, den 11. April um 18:00 Uhr in der Stadtbibliothek ihren neuen Jugendroman “Anpfiff Dritte Halbzeit” vor. Der Eintritt ist frei!!

STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim

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Paule macht Geschichten am 18.03.2014


Am Dienstag, den 18.03.2014 findet von 16.00-17.00 Uhr unsere Kinderveranstaltung “Paule macht Geschichten” statt.

Wir lesen vor aus ” Die kleine Spinne Widerlich” von Diana Amft und basteln etwas schönes mit euch.

Der Eintritt ist kostenlos, aber um telefonische Anmeldung unter Tel. 02271/89-380 wird gebeten.

Die kleine Spinne Widerlich macht sich eines Tages auf den Weg, um herauszufinden, warum die Menschen Angst vor ihr haben. Auf ihrer Reise fragt sie viele Freunde und Verwandte um Rat, und jeder hat eine andere Antwort auf ihre Frage. Doch so nach und nach wird der kleinen Spinne eines klar: Man hat nur Angst vor Dingen, die man nicht kennt und nicht versteht. Und dagegen lässt sich etwas tun!
Eine zauberhafte Mutmachgeschichte für Kinder und Erwachsene, die sich vor Spinnen fürchten. Von Diana Amft, der aus Film und Fernsehen bekannten Schauspielerin.
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